Kooperationen

Workshops

Kinder + Jugendliche

Es ist uns insbesondere ein Anliegen, Kinder an Kunst und Kultur heranzuführen und sie zum schöpferischen Gestalten anzuregen.

Regelmäßig bieten wir, häufig gemeinsam mit lokalen Kooperations­partnern, Workshops an, in denen Kinder und Jugendliche unter fachkundiger und pädagogischer Anleitung Figuren bauen sowie Spielszenen entwickeln und aufführen, mit Material und Objekten kreativ gestalten oder Filme drehen. Mit unserem Figurentheater Festival und der Sammlung des  Poppenspäler Museums bereichern wir das kulturelle Leben in Husum und darüber hinaus.

Osterferien-Filmprojekt: Heimat-Detektive: Mit Spielfiguren und Kamera auf Spurensuche

Mo., 30.03. bis Do., 02.04.2026, 09:00 – 16:00 Uhr, Schloss vor Husum

Dreh deinen eigenen Film – mit Puppen, Tricks & Abenteuer!

In den Osterferien 2026 wird das Museum Schloss vor Husum zur Filmkulisse – und DU bist die Hauptperson! Mit Puppen, Kameras und jeder Menge Kreativität erkundest du, was Heimat wirklich bedeutet.

Was dich erwartet:

  • Dein eigener Film! – Drehe und präsentiere wie ein Profi!
  • Puppen zum Leben erwecken! – Spiel Szenen nach, die du dir ausdenkst.
  • Geheimnisse im Museum entdecken! – Was war Heimat früher? Und was ist sie für DICH?
  • Teamwork & neue Freunde! – Gemeinsam wird’s zum Erlebnis!

Nach dem Projekt kannst du deinen eignen Film sehen - du bekommst ihn per Download-Link zugeschickt. Am Ende nimmst du deinen Film mit nach Hause – und vielleicht wird er sogar auf YouTube gezeigt!

Für wen? Kinder der 1. bis 6. Klasse

Bist du dabei? (Plätze sind begrenzt – melde dich jetzt an!)"

Unser Bündnis für Bildung
Der Pole Poppenspäler Förderkreis, die Volkshochschule Husum, das Diakonische Werk Husum, die Lebenshilfe Husum und der Mädchentreff Husum organisieren das kostenlose Projekt gemeinsam.

Kostenfreie Teilnahme

Die Teilnahme ist kostenfrei (inkl. Mittagessen). Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert mit seinem Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ außerschulische Projekte der kulturellen Bildung. In diesem Rahmen bietet der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) das Bildungsprogramm talentCAMPus an. Mehr Informationen unter: www.talentcampus.de.

Ausfüllbares Anmeldformular – download 

Coole Socken gegen Mobbing

Präventions-Workshop für Schülerinnen und Schüler

Leitung: Petra Albersmann Figuren & Theater, Hamburg <br>ab 7 Jahren

Mobbing geht gar nicht! Aber es findet überall statt. Sich dagegen zu  wehren, fällt oftmals nicht leicht. Daher ist es wichtig, Kinder schon früh für das Thema Mobbing zu sensibilisieren und ihnen die Formen und  Auswirkungen von Mobbing vor Augen zu führen. In einem zwei­tägigen Workshop in der Schule entwerfen und bauen die Kinder ihre eigenen  Figuren, lernen mit den Puppen zu spielen und ihnen Leben einzuhauchen. Dabei können sich die Kinder kreativ austoben und schöne Puppen erschaffen, mit denen sie verschiedene Situationen durchspielen. Auf diese Weise setzen sie sich spielerisch mit Mobbing auseinander und lernen damit umzugehen. Sie entwickeln ein Gemeinschaftsgefühl, worauf auch  längerfristig zurückgegriffen werden kann. Nach dem Kurs gehen die Schülerinnen und Schüler gestärkt wieder in den normalen Unterricht. ,Coole Socken gegen Mobbing’ ist als Präventivprojekt konzipiert, das in der Schule stattfindet, sodass die Lehrerinnen und Lehrer ihre Schülerinnen und Schüler von einer ganz neuen Seite kennenlernen. Oftmals zeigen sich Talente, die bisher im Klassenverband nicht sichtbar wurden.

Dank der großzügigen Förderung durch den Lions Club Husum-Uthlande kann der Pole Poppenspäler Förderkreis wie in den vergangenen Jahren einen solchen Workshop anbieten. Ansporn ist die große Begeisterung von Schülerinnen und Schülern ebenso wie von Lehrkräften!

https://www.petra-albersmann.de/

Rückblick – Osterferien Projekt 2025 Filmclub- Spielszenen mit Handpuppen

Im letzten Jahr fand zum ersten Mal ein Pole-Filmprojekt statt. Die Kinder waren so begeistert, dass es hieß: „Im nächsten Jahr bin ich wieder dabei!“ Tatsächlich: Der Flyer war gerade gedruckt und lag aus, schon wurden die Kinder angemeldet. Die Liste füllte sich schnell mit Namen von zwanzig Mädchen und Jungen. Das Interesse war so groß, dass sogar einigen Kindern leider abgesagt werden musste. „Das ist schade“, so die Organisatorinnen vom Pole  Poppenspäler Förderkreis. Dieses kostenlose Filmprojekt ist ein gemeinsames Bildungsangebot der Volkshochschule Husum, des Diakonischen Werkes, der Lebenshilfe, des Mädchentreffs und des Pole Poppenspäler Förderkreises. Das Filmteam der Agentur HollaenderArt begleitete die jungen PuppenspielerInnen.

Schon am ersten Tag wurden die Puppen in die Hand genommen und ihnen Leben „eingehaucht“. Schließlich ging es darum, ein Gefühl zu entwickeln, wie man eine Figur bewegt, wie man Mimik und Gestik darstellt und wie meine Figur im Zusammenspiel mit einer anderen Figur agiert. Eine große Herausforderung war es dann, von der Klappmaulfigur zur Handpuppe zu wechseln und diese lebendig werden zu lassen. Die Kindern lernten erstaunlich schnell die Führung der Handpuppen. Eifrig wurden Ideen für Geschichten entwickelt und deren Umsetzung in Gruppen besprochen. Nach dem Ausarbeiten eines Storyboards mit  einzelnen Szenen  fehlten nur noch die Dialoge, denn Theater lebt nun mal auch vom gesprochenen Wort. Die Besetzung der Rollen war zu klären, Gefühle wie Angst, Aufregung oder Gelassenheit sollten zum Ausdruck kommen und von der  Stimme der Personen unterstützt werden. Fleißig wurde geübt, wieder geübt und nochmals geübt. Mit Elan und Disziplin machten sich die frischgebackenen PuppenspielerInnen ans Werk. Für sie war das häufige Proben  selbstverständlich. Sie alle hatten den Ehrgeiz, den Eltern am letzten Tag eine tolle Aufführung zu präsentieren.  

Nach vier Tagen intensiver gemeinschaftlicher Arbeit war es dann soweit: Nachmittags um 15 Uhr öffnete sich der Vorhang für vier kleine Puppentheaterinszenierungen.
Da gab es Nachdenkliches zum Thema Corona, eine abenteuerliche Rettung vor einem Waldbrand, märchenhafte Sketche aus einer Zahnarztpraxis und einen außergewöhnlichen Flug eines Hundes, der - wie einst Münchhausen - , auf einer  Kanone durch die Luft flog.
Das Publikum war begeistert! Es dankte den Spielerinnen und Spielern mit einem Riesenapplaus.

Zum Schluss waren sich einig: Das war Spitze! Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei!

Theater der Dinge

Vom 25. bis zum 27.09.2024 fand in der Husumer Ferdinand-Tönnies-Gemeinschaftsschule ein Workshop für Jugendliche statt

Auf dem Schulhof fliegen Hämmer durch die Luft; ein Fön verfolgt augenscheinlich ein Mädchen; in einem Strandkorb sitzt eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern, alle mit Papier und Stift, und feilt an Dialogtexten. Dieses Bild bietet sich mir, als ich zur Ferdinand-Tönnies-Schule komme, wo die Ergebnisse des Workshops ‚Theater der Dinge‘ präsentiert werden sollen.

An drei Vormittagen haben die Figurenspielerinnen Adeline Rüss, Lara Epp und Eliza Jäger 18 Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse dazu animiert, sich von mitgebrachten Alltagsgegenständen – alten und neuen, kaputten und intakten Objekten, Obst, technischen Geräte und vielem mehr – inspirieren zu lassen und mit ihnen Spielszenen zu entwickeln. Nachdem die drei Kursleiterinnen einige Szenen aus ihrem Stück ‚Batschbatschbatsch‘ präsentiert hatten, in dem sie unter anderem Luftballons, Hämmer, Nägel und einen Staubsauger zu Musikinstrumenten umfunktionierten und in Figuren verwandelten, aktivierten sie die Schülerinnen und Schüler, zunächst mit Lockerungsübungen und kleinen Gestaltungsaufgaben. 

Die Szenen, die zum Abschluss von den Arbeitsgruppen auf der Bühne im Schulfoyer vorgeführt werden, erfreuen durch kreative Ideen und gekonnte Darstellung. Technische Geräte entziehen sich plötzlich der Kontrolle ihrer Bediener und bringen diese in Bewegung. Eine Familie, bestehend aus einer Ananas, einem Apfel, einer Kiwi und einer Marshmallow-Maus, besucht gemeinsam ein Elvis-Presley-Konzert und bittet anschließend den Künstler, dargestellt durch eine Elmex-Zahnpastatube, um ein Selfie. Die Mädchen und Jungen sind mit Feuereifer und Spaß bei der Sache. In der Abschlussrunde äußern sich sowohl die Teilnehmenden als auch die Kursleiterinnen und die begleitenden Lehrkräfte durchweg begeistert. Zum Abschluss gibt es Pralinen als Dankeschön für die drei Figurenspielerinnen, für den Lions Club Husum-Uthlande, der den Workshop sponsert, und für den Pole Poppenspäler Förderkreis als Veranstalter.

Maria Leuker-Pelties

Pole-Filmprojekt

“Puppenspiel in Husum: Eine Geschichte von der Hand in den Kopf und mitten ins Herz”

Zum Jubiläumsjahr bot der Pole Poppenspäler Förderkreis Kindern und Jugendlichen von 8 bis 16 Jahren ein kostenloses Filmprojekt in den Osterferien an. Die Kinder hatten die Möglichkeit, einen Film über das Puppenspiel und die Geschichte des Festivals zu drehen.

Das Projekt fand in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe, dem Diakonischen Werk und der Volkshochschule Husum statt. Die Agentur HollaenderArt kam mit ihrem Filmteam nach Husum und entwickelte mit den TeilnehmerInnen Szenen mit Handpuppen, ein Drehbuch, Kameraeinstellungen sowie Licht-und Toneffekte.

Ganz nebenbei lief eine Videokamera, die das Geschehen vor und hinter der Kamera dokumentierte, damit auch Eltern und Verwandte dabei sein konnten.

Schon am ersten Tag waren die Kinder mit Eifer dabei, eigene Geschichten zu entwerfen, Rollen für die Handpuppen zu schreiben und erste Spielszenen zu proben. Drehorte waren u.a. das Poppenspäler Museum, Storms Büste im Schlossgarten sowie der gruselige Kerker im Schloss.  

Einen Überblick über die Vielfalt des Figurentheaters verschafften sich die “Jungfilmer” während einer Führung durchs Poppenspäler Museum. Sehr schnell agierten die Kinder wie ein echtes Filmteam mit dem Anspruch, einen guten Film zu drehen.

“Es hat mega Spaß gemacht!” “Ich fand es klasse!” “Beim nächsten Projekt bin ich wieder dabei!” kommentierten die Kids. “Selten haben wir so viel Begeisterung erlebt.” lobte das Filmteam.

Der Hauptfilm wurde am 21.09.2024 zusammen mit Martin Tiefensees Film 'Auf den Spuren Pole Poppenspälers' im Fortunasaal im Schloss gezeigt.