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Robbi, Tobi und das FlieWaTüüt Theater Con Cuore, Schlitz

Überraschend! Diese Geschichte des Sylters Boy Lornsen aus den 1960er Jahren fesselte tatsächlich nicht nur die nostalgisch gestimmten Erwachsenen sondern auch die Kinder, die eng gedrängt im Saal saßen. Ein tolles Bühnenbild, das sich sowohl an den Zeichnungen des Buches als auch an der Verfilmung aus den 1970er Jahren orientierte, und großartige Spieler zogen die Kinder und auch mich mit in die Geschichte. Schließlich wollten wir doch gemeinsam mit Tobbi, dem Schuljungen aus der dritten Klasse und Robbi, dem Robotter aus der dritten Roboterklasse das Rätsel des gelb schwarzen Leuchtturms, der dreieckigen Burg oder des Gegenstandes der mit Z anfängt, lösen. Auf verschiedenen Ebenen spielten Virginia und Stefan Maatz Szenen: Sie im 60iger Jahre Stilmix gekleidet und er in weiter Schlaghose fungierten als Figurenspieler und erzählende Eltern Robbis. Toll, wie sie Robbi und Tobbi als Figuren führten, die ihr charakteristisches Eigenleben behielten, obwohl Figur und deren Stimme durchaus getauscht wurden. Ebenso veränderte sich das Fluggefährt. Einmal war es ein kleiner Hubschrauber, der über der Bühne schwebt, um zur anderen Station zu fliegen und dann wieder genügen große Scheinwerfer und ein einfacher Kasten, um daraus das Robbis und Tobbis FlieWaTüüt zu machen. Untermalt mit Musik und Gesang blieb der Spannungsbogen immer erhalten. Es war wirklich ein kurzweiliger Unterhaltungsnachmittag - unbedingt etwas für Große!