Rückblick

32. Pole Poppenspäler Tage 2015

Vorstellung Buch Till de Kock

Der Holzbildhauer Till de Kock hätte in diesem Jahr seinen 100sten Geburtstag feiern können. Von 1945 bis 1960 lebte der gebürtige Belgier in Schleswig-Holstein. Im Laufen seines mehr als 50jährigen Arbeitslebens schuf er für Puppenbühnen im In- und Ausland tausende von Handpuppenköpfen und Marionetten. Einige seiner Arbeiten zählen zum Gründungsbestand des Poppenspäler Museums. Die Kunsthistoriker in Astrid Fülbier beschrieb in ihrer Dissertation über „Handpuppen- und Marionettentheater in Schleswig-Holstein 1920 – 1960“ das Frühwerk Till de Kocks. In Zusammenarbeit mit dem Museum für PuppentheaterKultur entstand nun ein umfangreicher Bildband zu Leben und Gesamtwerk dieses außergewöhnlich kreativen Künstlers. Im Schauraum des Poppenspäler Museum stellte Frau Dr. Fülbier einen Vorabdruck des Buches vor. Die Besucher konnten dann auch gleich den besonders ausdrucksstarken Kasper für die schleswig-holsteinische Bühne von Paul Thiele in Augenschein nehmen oder Arbeiten aus dem Frühwerk von Till de Kock bewundern.