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Wir reisen um die Welt mit Löwe, Maus und Mücke Puppentheater Rosi Lampe, Markkleeberg

Fabeln gibt es auf der ganzen Welt. Sprechende Tiere wie Löwe, Maus und Mücke, manchmal auch Pflanzen scheinen eine besondere Faszination auszuüben. Und dann sollen Fabeln ja auch noch belehren – darauf zielt die kurze Geschichte im Allgemeinen ab: Und die Moral von der Geschicht . . .
Weil sie kurz sind, kann man sie sich gut merken und oft gibt es etwas zu lachen. Das darf ruhig schadenfroh sein, wenn z.B. der hochnäsige Rabe sich vom Fuchs den Käse abschwatzen lässt. Fabeln sind Teil unseres Alltagswissens, fast jeder kennt eine oder zwei. Das war der Ausgangspunkt für die Puppenspielerin Rosi Lampe, die ihr Spiel wie eine Schulstunde gestaltete, in der auch Aesop, der griechische Fabeldichter als Handpuppe zu Gast war. Doch nicht nur Aesops Fabeln waren Gegenstand des spielerischen „Unterrichts“, auch Werke Jean de la Fontaine, Christoph Fürchtegott Gellert, Gotthold Ephrahim Lessing, Iwan Andrejewitsch Krylow und James Krüss wurden vorgestellt. Die Erzählungen wurden mit Schattenspiel illustriert oder mit Gegenständen versinnbildlicht. Darüber hinaus berichtete Rosi Lampe etwas zu der Entstehungszeit der jeweiligen Fabel und auch über die Dichter konnte man einiges erfahren. Das Publikum wurde zum interaktiven Spiel eingeladen – es konnte die Schlussfolgerungen aus den gezeigten Fabeln ziehen. Und das taten die anwesenden Schüler gern.
Eine schöne Idee aus der man für den Schulalltag (oder für Familienfeste) vielleicht die Anregung mitnehmen kann, selbst ein wenig mit Figuren zu spielen und kurze Geschichten zum Raten, Fabeln, zu erzählen.