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Die drei Federn Petit Bec Theater, Wetter

Ein Märchen, ein wirkliches Kinderstück, aber wo waren die Kinder? In den Reihen saßen die großen „Kinder“, die märchenhafte Erzählungen lieben. Doch auf kleinen Stühlchen in den ersten Reihen verfolgten die Kinder aufmerksam die Geschichte der ungleichen Brüder, die ihren Federn in unterschiedlichen Himmelsrichtungen folgten, um ihrem Vater zu beweisen, dass nur einer von ihnen der rechte Nachfolger auf seinem Thron sein könnte.

Mit ihren großen „knuddeligen“ Figuren gelang es Hiltrud Vorberg-Beck wunderbar, kleine und große Zuschauer in ihren Bann zu ziehen. Als die Magd ihre Hühner mit „put, put, put“ herbeizulocken versuchte und zwischen den Zuschauern suchte, halfen alle. Bereitwillig wurde für die Brüder Platz gemacht oder sie durften direkt neben einem Kind sitzen.

Als die richtige Braut gefunden werden sollte und durch einen Reifen springen musste, war es kein Problem aus der Kinderschar Annabell und Isabell, die beiden königlichen Reifenhalterinnen zu finden. Die Kinder spielten wie selbstverständlich ihre Rollen.

Für mich ist es jedes Mal ein wunderbares Erlebnis zu erleben, wie sehr Kinder „mitspielen“, sich begeistern lassen und mit großen Augen die Handlung verfolgen. Auch bei den großen Leuten erhellten leuchtende Blicke und entspanntes Lächeln ihre Gesichter.

Märchen mit petit bec sind eben etwas ganz Besonderes!