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Ein Hauch von kaltem Wetter HÖR- und SCHAUbühne, Stuttgart

Mit dem "Writers Guild Award" für das beste Kinderstück hatte die Textvorlage der Inszenierung der HÖR- und SCHAUbühne, Stuttgart, bereits eine Auszeichnung gewonnen. Suzan Smadi wagte sich zusammen mit Birgit Maier-Dermann unter der Regie von Stephanie Rinke an eine Fassung für das Figurentheater. Birgit Maier-Dermann spielte den Kobold Tomos Trickmann, der von dem grummelnden Bauern Bob und seiner miesepetrigen Frau Betty, verkörpert durch zwei Tischfiguren, völlig vergessen wird. Sie haben verlernt, ihn zu sehen und glauben nicht an Hausgeister. Beide plagen sich Tag für Tag mit der schweren Arbeit auf dem Hof, doch der Kobold verhindert, dass diese Arbeit Früchte tragen kann. Erst als ihre Nichte Holly, gespielt von Suzan Smadi, auf den Hof kommt, verändert sich die Situation. Holly kann den Kobold sehen und mit ihm kommunizieren. Sie findet heraus, was dem Kobold und den Tieren fehlt: der Kuh, den Hühnern, dem Hofhund - für jedes Tier wird diese Entdeckung im Spiel geschildert. Und als am Ende Weihnachten ganz amerikanisch gefeiert wird, dürfen Bob und Betty in eine freundlichere Welt aufbrechen.