Rückblick Pole Poppenspäler Tage 2008

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Lotta kann fast alles Theatrium Figurentheater, Bremen

Bir­git Neemann vom THEATRIUM Bre­men zeig­te wäh­rend der dies­jäh­ri­gen Pole Pop­pen­spä­ler Tage ei­nen Quer­schnitt durch die "Lot­ta"-Ge­schich­ten von Ast­rid Lind­gren. Als die gro­ße Schwes­ter Pia Ma­ria taucht sie ein in die Er­in­ne­rung an die ge­mein­sa­me Kind­heit mit Lot­ta, die er­staun­lich vie­le Din­ge in Be­we­gung zu ver­set­zen ver­mag und über ein gro­ßes Be­har­rungs­ver­mö­gen ver­fügt. Lot­ta ist ein fröh­li­ches Kind, bis­wei­len auch ein lautstar­kes. Und so wird die Krug­ma­cher­stras­se, in der Lot­ta, Pia Ma­ria und der gro­ße Bru­der Jo­nas mit ih­ren El­tern le­ben, zur Krach­ma­cher­stras­se. Dort lebt auch die net­te Nach­ba­rin, Frau Berg, zu der man an schnells­ten über den Gar­ten­zaun kommt. Und weil der für Lot­ta zu hoch ist, gibt es im Lat­ten­zaun eine Lat­te die man bei­sei­te schie­ben kann, so dass ein Durch­schlupf für Lot­ta ent­steht. Und na­tür­lich wird auch die gro­ße Lie­be zwi­schen Lot­ta und ih­rem Ted­dy deut­lich! Er ist ihr Be­glei­ter beim Um­zug auf Frau Bergs Dach­bo­den und er muss ihr bei ih­ren Ver­su­chen Fahr­rad zu fah­ren, zu­se­hen. Trotz al­ler Kab­be­lei­en zwi­schen den Ge­schwis­tern - je­dem in der Fa­mi­lie ist klar, dass Lot­ta ein be­son­de­res Kind ist. Und das wird im Spiel von Bir­git Nee­mann mit den Tisch­fi­gu­ren auf lie­be­vol­le Art dar­ge­stellt.