Rückblick Pole Poppenspäler Tage 2008

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Melodien mit Marionetten Fantasie - Theater, Nürnberg
Dornerei - Theater mit Puppen, Neustadt

Ein bun­ter Strauß an Me­lo­di­en, nicht nur mit Ma­ri­o­net­ten, er­war­te­te den Zu­schau­er. Den Auf­takt mach­te eine groß­ar­ti­ge Par­odie der drei Te­nö­re (Bernd Lang und Mar­kus Dor­ner mit ei­ner Fi­gur des Lu­ci­a­no Pa­va­rot­ti in ih­rer Mit­te). Da­nach nahm Bernd Lang das Pub­li­kum mit zur all­ge­gen­wär­ti­gen "Ur­me­lol­die" und tes­te­te ganz ne­ben­bei das mu­si­ka­li­sche Wis­sen der Zu­schau­er. An­schlie­ßend folg­te die Kurz­oper mit Ma­ri­o­net­ten von Adol­phe Char­les Adame "Die Nürn­ber­ger Pup­pe" - eine mär­chen­haf­te Ge­schich­te, ge­spielt auf ei­ner klei­nen Ma­ri­o­net­ten­büh­ne.
Und auch der zwei­te Teil der Vor­stel­lung ge­stal­te­te sich kurz­wei­lig: Ein Med­ley mit Schla­gern aus den "gol­de­nen Zwan­zi­gern", "Das Lied vom Sonn­tag" ein Cou­plet von Karl Va­len­tin mit ei­nem kur­zen Auf­tritt von Bernd Lang als Liesl Karstadt und eine Ent­füh­rung in das Russ­land der Za­ren­zeit mit Va­ri­a­ti­o­nen auf das Chan­son von Fried­rich Hol­la­en­der "Was wur­de in Omsk an­ge­rich­tet". Den Ab­schluss bil­de­te ein Opern­aus­schnitt aus der Zau­ber­flö­te "Pa­pa­ge­no, der Vo­gel­fän­ger". Mar­kus Dor­ner und Bernd Lang spru­del­ten wie­der vor Geist, Witz und ori­gi­nel­len Ein­fäl­len. Ihre an­ste­cken­de Spiel­freu­de auf höchs­tem Ni­veau lei­te­ten vir­tu­os über zu un­se­rer Be­ne­fiz­ga­la zu den 25. Pole Pop­pen­spä­ler Ta­gen.