Rückblick Pole Poppenspäler Tage 2008

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Sneewittchen Figurentheater Marmelock, Hannover

Das Mär­chen von Schnee­witt­chen war auf den dies­jäh­ri­gen Pole Pop­pen­spä­ler Ta­gen in ei­ner In­sze­nie­rung des Fi­gu­ren­the­a­ter Mar­me­lock aus Han­no­ver ver­tre­ten. Britt Wolf­gramm spiel­te und er­zähl­te es mit den Stan­gen­ma­ri­o­net­ten von Chris­ti­an Schwei­ger.
Schnee­witt­chen lebt so lan­ge si­cher im Schloss, bis sie zu ei­ner Schön­heit he­ran­ge­wach­sen ist, und ihre gel­tungs­süch­ti­ge Stief­mut­ter eben nicht mehr „die Schöns­te im Land" ist. So muss der Hof­jä­ger das Mäd­chen in den Wald füh­ren, wo er sie tö­ten soll. Doch Schnee­witt­chens Bit­ten er­wei­chen sein Herz und er lässt sie le­ben. Sie er­reicht das Haus der Zwer­ge. Die sie­ben Zwer­ge bil­den eine ein­ge­schwo­re­ne Män­ner-WG, die Tag für Tag sin­gend zur Ar­beit im Berg­werk zieht.
Das wur­de auch schon bei der Fi­gu­ren­ge­stal­tung deut­lich, denn sechs von ih­nen tre­ten im­mer zu­sam­men auf. Als die sie­ben be­schlie­ßen müs­sen, ob sie Snee­witt­chen bei sich auf­neh­men wol­len, pro­tes­tiert der jüngs­te und kleins­te Zwerg mu­tig ge­gen den Be­schluss der sechs äl­te­ren Zwer­ge und über­zeugt sie schließ­lich. Doch der Spie­gel am Kö­nigs­hof ist un­bestech­lich - „Schnee­witt­chen hin­ter den sie­ben Ber­gen bei den sie­ben Zwer­gen ist noch tau­send­mal schö­ner als Ihr". Und so kommt die böse Kö­ni­gin schließ­lich ver­klei­det als Händ­le­rin an das Zwer­gen­haus . . .
In ra­san­ten Sze­nen­wech­seln, mit der Mu­sik von Karl F. Par­now-Kloth be­ka­men die Ob­jek­te ih­ren ei­ge­nen Cha­rak­ter. Ein ur­al­tes Mär­chen wur­de mit ei­nem Au­gen­zwin­kern neu er­zählt.