Rückblick Pole Poppenspäler Tage 2008

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Das Bärenwunder Theater Blaues Haus, Krefeld–Hüls

Das Spiel be­ginnt und zeigt den Rü­cken ei­nes gro­ßen, schnar­chen­den Bä­ren. Der wird durch ein läs­ti­ges In­sekt aus sei­nem Win­ter­schlaf auf­ge­weckt und - fühlt sich gräss­lich al­lein. Auf der Su­che nach ei­nem Spiel­ge­fähr­ten trifft er die Maus. Beim To­ben mit ihr wird sehr schnell klar, wer hier der stär­ke­re ist. Die Maus rät ihm, sich bes­ser ei­nen an­de­ren Bä­ren zum Spie­len zu su­chen. Am al­ler­bes­ten wäre na­tür­lich ein klei­ner Bär. Und weil er nicht weiß, wo­her er den be­kom­men kann, und Wün­schen al­lein nicht hilft, fragt er Ha­sen und Vo­gel­kü­ken. Die ge­ben ihm merk­wür­di­ge Rat­schlä­ge, die der gro­ße Bär ge­nau be­folgt, denn wenn er es nicht we­nigs­tens ver­sucht, kann sein Wunsch ja nie in Er­fül­lung ge­hen. Doch so sehr er sich auch ab­müht - es klappt nicht. Auch der Klap­per­storch kann ihm nicht wei­ter­hel­fen. Trau­rig träumt der gro­ße Bär den Wol­ken nach, als ihn eine rei­zen­de Bä­ren­frau an­spricht. . . . .
Ein­fühl­sam und bä­renstark spiel­te Stel­la Jab­ben vom The­a­ter Blau­es Haus die Ge­schich­te vom Su­chen und Fin­den und das im­mer wie­der neue Stau­nen über das Wun­der des Le­bens. Da­rü­ber hi­naus ge­lang ihr eine her­vor­ra­gen­de Ge­stal­tung der Fi­gu­ren aus dem Buch von Wolf Er­len­bruch. Kurz­wei­lig und se­hens­wert!