Rückblick Pole Poppenspäler Tage 2008

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Puppenspieler stellen sich vor: Markus und Eileen Dorner

In die­sem Jahr war das Dor­nerei - The­a­ter mit Pup­pen aus Neu­stadt an der Wein­stra­ße bei uns zu Gast. Bei­de be­glei­ten das Fes­ti­val schon seit vie­len Jah­ren als Pup­pen­spie­ler. Pro­duk­ti­o­nen wie "Mein Ana­tev­ka" (Mar­kus Dor­ner mit den Wind­sba­cher Pup­pen­spie­len Kas­pa­ri) oder "Der Klei­ne Prinz" (Ele­en Dor­ner mit Bernd Lang) dürf­ten noch in gu­ter Er­in­ne­rung sein. Ele­en Dor­ner hat­te das Hand­pup­pen­spiel, zu­sam­men mit Vol­ker Schrills (heu­te "The­a­ter Blau­es Haus") bei dem Düs­sel­dor­fer Pup­pen­spie­ler Hans Hu­ben er­lernt. Mar­kus hat­te be­reits als 9jäh­ri­ger "nichts als Pup­pen im Kopf" und ging dann bei Ha­rald Schwarz, dem re­nom­mier­ten Hohnstei­ner Pup­pen­spie­ler, in die Leh­re. 2002 grün­de­ten Mar­kus und Ele­en das "Dor­nerei - The­a­ter mit Puppen". Es gibt wei­ter­hin eine enge Ko­o­pe­ra­ti­on mit den ehe­ma­li­gen Be­rufs­part­nern in den Be­rei­chen Spiel, Re­gie und Fi­gu­ren­ge­stal­tung. Ele­en Dor­ner zeig­te eine kur­ze Sze­ne aus ih­rem Stück "Was macht die Maus im Wich­tel­haus". An­schlies­send stell­ten sich bei­de Fi­gu­ren­spie­ler den Fra­gen des Pub­li­kums. Ne­ben der klas­si­schen Fra­ge "Kann man denn da­von le­ben" wa­ren dies vor al­lem sol­che nach den Grün­den für und Prob­le­men bei der Neu­fin­dung ei­ner ge­mein­sa­men Büh­ne aus der vo­ran­ge­gan­ge­nen er­folg­rei­chen Zu­sam­men­ar­beit mit an­de­ren Be­rufs­kol­le­gen, aber auch nach der Samm­lung Kas­pa­ri und der Tä­tig­keit von Mar­kus am Puk (Mu­se­um für Pup­pen­the­a­ter­kul­tur) in Bad Kreuz­nach. Mar­kus zeig­te zum Ab­schluss von "Pup­pen­spie­ler stel­len sich vor" eine Sze­ne aus sei­nem Lieb­lings­stück für Kin­der "Der Rie­se Rick macht sich schick". Dem­nächst wird das Abend­pro­gramm "Don Ca­mil­lo und Pep­po­ne" Pre­mie­re ha­ben.
Herz­li­chen Dank an Mar­kus und Ele­en Dor­ner für das of­fe­ne Ge­spräch.