Rückblick Pole Poppenspäler Tage 2008

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Wilde Rose Sabine Hönck

Nach "Gre­tel er­zählt", der Be­ar­bei­tung von "Hän­sel und Gre­tel" stell­te Sa­bi­ne Hönck die­ses Jahr eine an­de­re Sicht­wei­se auf "Dorn­rös­chen" vor. Die Au­to­rin las Aus­schnit­te aus ih­rem Werk und setz­te da­mit ei­nen ru­hi­gen Ak­zent in den Pole Pop­pen­spä­ler Ta­gen. Sie be­schreibt die Ge­schich­te aus der Sicht der 13. Fee, aus der Sicht der 12. Fee, aus dem Er­le­ben Dorn­rös­chens und der Dor­nen­he­cke so­wie des Prin­zen. Im­mer wie­der flie­ßen fe­mi­nis­ti­sche As­pek­te in den Text ein. Sa­bi­ne Hönck sagt dazu: "Die Bö­sen wer­den zu den Gu­ten" und in der Tat wird ihre 13. Fee eine Frau, die nicht aus Ver­bit­te­rung über eine nicht er­gan­ge­ne Ein­la­dung ih­ren Spruch tut, son­dern je­mand, den noch an­de­re Be­weg­grün­de um­trei­ben. Hör­ens­wert!