Rückblick Pole Poppenspäler Tage 2008

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Schaf Ahoi Hohenloher Figurentheater, Herschbach

Ein wei­te­res Highlight im Re­per­toire des Ho­hen­lo­her Fi­gu­ren­the­a­ters von Ha­rald und Jo­han­na Sper­lich. Nach dem Kin­der­buch von Do­ro­thee Ha­ent­jes und Phi­lipp Waech­ter auf­be­rei­tet für die Pup­pen­büh­ne von Wolf­gang Bu­resch mit den lie­be­voll ge­stal­te­ten Fi­gu­ren aus der Werk­statt von Bar­ba­ra und Günther Wein­hold. Wolf­gang Bu­resch be­rich­te­te vor­ab ganz kurz, wie es an­läss­lich ei­ner Deich­wan­de­rung wäh­rend der Pole Pop­pen­spä­ler Tage zu der Idee zu die­sem Stück kam. Und dann ging es auch schon los mit der Ge­schich­te von Bert­hold, dem Jung­schaf, das von den an­de­ren Jung­scha­fen als Mut­ter­söhn­chen ein­ge­stuft und ziem­lich ver­ächt­lich be­han­delt wird. Jo­han­na Sper­lich, be­zau­bernd an­zu­se­hen, kom­men­tier­te ges­tisch und mi­misch das pu­ber­tie­ren­de Ge­ha­be der Jung­scha­fe. Und bei­de Sper­lichs zeig­ten ein­mal mehr ihre stimm­lich Brillanz so­gar im Blö­cken der Jung­scha­fe, von de­nen je­des ei­nen ei­ge­nen Cha­rak­ter be­kam! Po­e­ti­sche Bil­der und Stim­mun­gen wie man sie in Nord­fries­land an­trifft, ga­ben der Ge­schich­te ei­nen au­then­ti­schen Hin­ter­grund. Und na­tür­lich ist das Jung­schaf Bert­hold am Ende der Held und wird von den an­de­ren Jung­scha­fen an­er­kannt.