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Allerleirauh petit bec Figurentheater, Wetter

Aus dem Mär­chen­schatz der Brü­der Grimm ge­hört das von "All­er­lei­rauh" zu den we­ni­ger be­kann­ten. Hil­trud Vor­berg-Beck zeig­te uns die Ge­schich­te der Prin­zes­sin, die mit drei wun­der­ba­ren Klei­dern und ei­nem Ge­wand aus "Pel­zen von al­len Tie­ren des Wal­des" vom vä­ter­li­chen Kö­nigs­hof fort­ging, mit ih­ren kinds­gro­ßen, wei­chen Fi­gu­ren. All­er­leih­rau wird von ei­nem jun­gen Prin­zen auf der Jagd ent­deckt. Er nimmt sie mit auf sein Schloss und lässt sie in der Kü­che ar­bei­ten. Das Ge­heim­nis ih­rer Her­kunft bleibt ihm ver­bor­gen. Drei­mal er­scheint sie ihm auf hö­fi­schen Fes­ten in ei­nem strah­len­den Kleid. Drei­mal kocht sie eine Sup­pe für ihn, be­vor er sie er­kennt und zu sei­ner Ge­mah­lin macht.
Auf warm­her­zi­ge Art be­zog Hil­trud Vor­berg-Beck die zu­schau­en­den Kin­der in das Spiel ein. Ob nun beim Um­klei­den der Prin­zes­sin oder beim Dreh­or­gel­spiel für den Tanz von Prinz und Prin­zes­sin - die Zu­schau­er re­a­gier­ten nur beim ers­ten Mal zö­gernd auf die Bit­te um Un­ter­stüt­zung. Sie sa­hen auch ge­nau hin, ob All­er­lei­rauh wirk­lich ganz von ih­ren Man­tel ver­bor­gen wur­de, als sie sich im Wald ver­ber­gen woll­te. Nach dem Ende des Spiels be­schäf­tig­ten sich die Lüt­ten noch lan­ge mit der trag­ba­ren Dreh­or­gel der Pup­pen­spie­le­rin.