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Ritter Rost und das Gespenst Figurentheater Köln, Köln

Die Rit­ter-Rost-Ge­schich­ten sind lus­ti­ge, ide­en­rei­che und mu­si­ka­lisch fan­ta­sie­vol­le Er­zäh­lun­gen, die zum Mit­spie­len und zur Kre­a­ti­vi­tät an­re­gen. Nach dem Mu­si­cal von Jörg Hilbert und Fe­lix Ja­no­sa ge­stal­te­te das Fi­gu­ren­the­a­ter Köln ein Stück in ei­ner Mi­schung aus Schau­spiel und groß­for­ma­ti­gem Fi­gu­ren­the­a­ter.
Rit­ter Rost's Rit­ter­pa­tent droht ab­zu­lau­fen. So muss er schnells­tens in ei­nem Tur­nier sein Kön­nen be­wei­sen. Wäh­rend Rost und das Burg­fräu­lein Bö aus­zie­hen, die Tur­nier­gäs­te ein­zu­la­den, ge­nießt der Haus­dra­che Koks das Al­lein­sein auf der Burg. Er stellt haar­sträu­ben­den Un­sinn an und knüpft freund­schaft­li­che Ban­de zu ei­nem Ge­spenst, das neu in der Ge­gend ist und lei­der nie­man­den gru­seln lässt. Un­ter­des­sen trifft der Kö­nig ein - und mit ihm jene Rit­ter, ge­gen die Rost sein Pa­tent er­neu­ern könn­te.
Die schö­nen Fi­gu­ren von Ingo Woit­ke, rhei­ni­scher Di­a­lekt und Hu­mor und nicht zu­letzt ein feu­er­spu­cken­der Dra­che so­wie ein rich­ti­ges Tur­nier auf der Büh­ne be­geis­ter­ten die Kin­der, die gern auch die Rit­ter-Rost-Lie­der mit­san­gen oder -summ­ten. And­re­as Blaschke und Jo­a­chim Stern ver­ste­hen es, mit ih­ren Hand-, Stab- und Klapp­maul­fi­gu­ren gute Lau­ne zu ver­brei­ten.