Rückblick Pole Poppenspäler Tage 2007

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Rasmus und der Landstreicher Wodo Puppenspiel,
Mülheim a. d. Ruhr

Rasmus - nicht zu verwechseln mit Titelhelden anderer Lindgren-Bücher - ist ein Waisenkind. Er lebt in einem Waisenhaus. Frau Habicht, die Leiterin dieses Hauses bemüht sich, die Kinder glücklich zu machen: Sie dürfen Reisig sammeln, Brennnesseln für die Hühner zupfen oder gar Kartoffeln häufeln. Rasmus möchte weg. Da er aber kein Mädchen mit blonden Locken sonder ein Junge mit glatten Haaren ist, hat er kaum die Chance „abgeholt" zu werden. Er beschließt auszureißen, und er kann auch keine Rücksicht auf seinen Freund und Leidensgenossen Gunnar nehmen. Sehr bald trifft Rasmus den Landstreicher Oskar. Er schließt sich ihm an. Ihren Lebensunterhalt verdienen sie sich als Straßenmusikanten. Sie erleben Abenteuer. Es gelingt ihnen sogar, der Polizei bei der Aufklärung eines dreisten Diebstahls zu helfen. Und schließlich findet Rasmus doch ein neues Heim. Er wird ein kindgerechtes Leben führen.
Die wunderhübschen Puppen des „Wodo Puppenspiel Mühlheim", meisterhaft geführt von W. Kaup-Wellfonder und H.P. Schmälter, werden sehr lebendig, besonders durch die erstaunlichen sprachlichen Fähigkeiten H.P. Schmälters. Ein runderherum gelungenes, erquickliches Puppentheater.