Rückblick Pole Poppenspäler Tage 2006

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„Sonate“ für vier Hände Cartouche Theater met Marionetten,
Molkwerum, Niederlande

Dieser anspruchsvolle Beitrag zum niederländischen Schwerpunkt des Festivals wurde ohne Worte gespielt. Begleitet wurden die Bilder in melancholischen Farben durch die Musik von Eric Satie. Trauriges, Fröhliches, Hintersinniges und Skurriles in verschiedenen Lebensituationen dargestellt unter Titeln wie "Mensch, was ist das Leben kurz" oder "Das Erinnerungsfoto" nahmen bisweilen überraschende Wendungen. Doch waren es nicht nur die verschiedenen Puppenspieltechniken und (Puppen-)Charaktere, die die Sonate geheimnisvoll und manchmal unwirklich erscheinen ließen, sondern auch die künstlerische Anlehnung an Franz Kafka und den holländischen Maler Carel Willink. Die Marionettenführung war excellent und das Spiel nahm den Betrachter mit auf die ewige Suche nach dem Sinn.