Rückblick Pole Poppenspäler Tage 2005

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Peter und der Wolf Dresdner Figurentheater

Auf liebevolle und kindgerechte Art stellte Jörg Bretschneider Sergej Prokofjews Musik vor. Großvater Pjotr Propopopov, gespielt von ihm selbst, mit Schappka, Pelzweste und Stiefeln erzählt seinem jungen Publikum die Geschichte von seinem Enkel Peter.

Peter, ein kleiner frecher Junge wie ihr, wollte nie hören, was Opa gesagt hat. „Habe immer gesagt, Gartentor muss geschlossen sein, damit böser Wolf nicht kommen kann an unser Haus heran.“ Während Großvater erzählt, verwandelt er seine Stube in eine Bühne. Der Tisch mit der Blütentischdecke wird zur Blumenwiese, die Schublade wird der Ententeich, auf dem Tisch wird das Feuerholz zum Apfelbaum und zur Birke, auf denen sich Katze und Vogel vor dem Wolf retten können. Zwischen den Bäumen steht das Gartentor. Der Küchenstuhl verwandelt sich mit Fellweste über der Lehne zu einem Wolf. Alle auftretenden Instrumente werden von Jörg Brettschneider durch die Bilder an der Stubenwand erläutert. Auf der Vorderseite ist Peter, die Katze oder der Vogel zu sehen und auf der Rückseite das jeweilige Musikinstrument. Immer wenn Großvater, alias Jörg Bretschneider, das Bild umdreht, ertönt die Musik der Geigen, Hörner oder Flöten aus Sergej Prokofjews Oper.

Gespannt lauschen die jungen Zuhörer der Musik und verfolgen aufmerksam das Geschehen in der kleinen Stube des russischen Großvaters. „Das war toll!“ „Klasse!“ war von den kleinen Zuschauern zu hören. Ein wundervolles Kinderstück, das den 1. Preis beim internationalen Worldfestival in Prag zurecht erhielt.