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Tristan und Isolde Theater Handgemenge

Tristan und Isolde - die Verbundenheit zweier Menschen in ewiger Liebe. Das Thema fasziniert seit Jahrhunderten. Ausgangspunkt der Aufführung des Theaters Handgemenge war eine der frühesten literarischen Überlieferungen: Der Versroman des Gottfried von Straßburg aus den Jahren 1200 bis 1210. Ein Preisgesang nicht nur auf Liebe und Tod, sondern auch auf Lug und Trug, Mystik und Misere.

Die Vorgeschichte von Tristans Kampf mit Morold, dem Leiden an der Giftwunde und der Heilung durch Isoldes Mutter illustrierten Friederike Krahl und Pierre Schäfer lebhaft als großartig modernes Papiertheater. Durch den Liebestrank erwachen Tristan und Isolde mit ihrem König Marke und erscheinen nun als große Handpuppen. Die Erzählung wurde kommentierend begleitet von zwei weiteren Handpuppen: Frau Minne und Herr Zufall - deren Namen natürlich nicht zufällig gewählt wurden.

Krahl und Schäfer gelang unter der Regie von Tristan Vogt eine stimmungsvolle Umsetzung des mittelalterlichen Stoffes.