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Bossa Nova Paradox-Figurentheater

In den Husumer Nachrichten vom 22. September hieß es zu diesem Stück des Paradox-Figurentheaters aus Stuttgart:
"Groteske und Grauen auf 20 Quadratmetern, das bot die Puppenspielerin Stephanie Rinke anlässlich des Internationalen Figurentheater-Festivals in Husum. Ein Spiel immer am Rande des Abgrunds."

Mit diesem Theaterstück über eine Frau, die in einem Zimmer von den Gespenstern der eigenen Vergangenheit heimgesucht wird, gewann Stephanie Rinke den 1. Preis beim Theaterwettbewerb der Stuttgarter Zeitung.

"Bossa Nova" ließ Gattungsgrenzen wie Figuren, Materialtheater und Schauspiel genauso nahtlos ineinander übergehen wie Grauen und Groteske. Die vielen kafkaesken Elemente der Inszenierung einer neurotischen Schwesternbeziehung schufen gemeinsam mit Licht und Technik der Stuttgarterin Anka Noetzel eine beklemmende Atmosphäre, die den "Bossa Nova" zum Totentanz werden ließ.