Frieda und die freche Möwe

Theater Couturier

Das Meer, glitzernd und schillernd in blau oder grün und allen Farbtönen des Grau wenn es aufgewühlt ist vom Sturm oder den wolkenverhangenen Himmel widerspiegelt, ist Frieda sehr vertraut von den Besuchen bei ihrem Großvater, der genau dort lebt.

In seinem kleinen Haus am Strand ist es einfach, heimelig und schön. Und der Strand erst: dort kann man immer etwas finden, wenn man so eine Sachensucherin ist, wie Frieda: glitschige Quallen, rund geschliffenes Glas oder Holz, manchmal mit einem Loch, durch das man schauen kann. Und natürlich Muscheln!

Außerdem weiß der Großvater immer eine Geschichte zu Friedas Fundstücken zu erzählen. Ob das wohl alles so stimmt? Oder sind seine Geschichten  mit Seemannsgarn verziert? Allgegenwärtig sind die Möwen, diese intelligenten, manchmal rotzfrech erscheinenden Vögel, die sich vom Wind tragen lassen aber auch Stürmen mit ihren Flugkünsten trotzen. Und eines Tages ist sie da, eine furchtlose Möwe, die immer wieder kehrt und vielleicht auch eine Sachensucherin ist, wie Frieda.

Bei einem ihrer Strandausflüge findet Frieda eine ganz besondere Muschel zu der Großvater wieder eine seiner Geschichten erzählt. Frieda hütet ihren Schatz, doch dann ist der nicht mehr auffindbar. . . .

Es ist eine friedliche, beschauliche Welt, die Martina Couturier in ihrem Stück zeichnet. Doch steckt die Welt auch voller Überraschungen und Abenteuer, die es zu meistern und zu durchleben gilt. Herzerwärmendes Kindertheater, das erlebbare Situationen aus einer Alltagswelt aufnimmt, die noch heil ist.