Michel in der Suppenschüssel

THEATRIUM Steinau

Auf der Bühne eine Leine voller Wäsche, Regalbretter mit Figuren, ein Tisch mit einem Koffer. Dann betritt Detlef Heinichen die Bühne, wir treffen die Krösamaja, Alfred und Lina und sind mittendrin in den Geschichten von Michel aus Lönneberga.

Auf dem Hof Katthult wo Michel und Klein Ida, Alma und Anton, Alfred und Lina zu Hause sind und Michel immer nur Unfug zu machen scheint. Dabei ist eigentlich alles ganz logisch, ob nun Michels Kopf in der Suppenschüssel hängen bleibt oder Klein Ida eine großartige Aussicht auf dem Fahnenmast hat oder Vater Anton in der Trissebude feststeckt.

Die Requisiten markieren ohne großen Aufwand die Orte des Geschehens und beschränken sich auf das Notwendige. Der Fahnenmast ist Ruckzuck auf und abgebaut, ebenso das Wohnhaus oder eben die Trissebude. In schönem Spielfluss reiht sich eine bekannte Geschichte an die andere. Vater Anton ist aufgeregt, Mutter Alma besorgt, Magd Lina eifersüchtig und ein bisschen zickig, Klein Ida himmelt ihren großen Bruder an und Knecht Alfred ist Michels bester Freund.

Mit seinem Spiel vermittelt Detlef Heinichen  jedem Besucher, dass Michel „eigentlich ein ganz lieber Junge“ mit einem große Herzen ist, der einfach nur gelegentlich zu intensiv einem Gedanken folgt, weshalb ihn dann eben auch Missgeschicke ereilen können.