Utz, der Unglücksritter

Tearticolo, Theater mit Figuren

Mit Dudelsackklängen entführte Matthias Träger das Publikum mühelos ins Mittelalter. Utz scheint ein Nachfahre der legendären Blechdosenritter der Augsburger Puppenkiste zu sein. In seiner Hängematte träumt Utz davon, Ritter der Tafelrunde zu werden. Aber um anerkannt zu werden, muss er natürlich mehr tun als träumen.

Und so stürzt Utz sich in die verschiedensten Abenteuer, will ein Prinzessin aus einem Turm befreien, einen Goldschatz finden und muss mit einem Drachen kämpfen. Begleitet wird er von seinem treuen Pferd Rosswitha.

Aber ach, alles scheint schief zu gehen. Da heißt es immer wieder aufs Neue, sich aufzuraffen und den Weg weiter zu gehen. Am Ende sieht das Glück ganz anders aus als erwartet.

Ein großer Teil der Geschichte spielte sich auf dem Tisch einer alten Tretnähmaschine ab. So kam der Bühnenboden in Bewegung und verlieh der ungewöhnlichen Rosswitha nochmal extra Tempo.

Auch anderen Details der Ausstattung dieser in sich stimmigen, selbst ausgedachten Geschichte, kann man einen zweiten Blick gönnen und diese Chance nahmen die Zuschauer nach der Vorstellung gern wahr.