Das Erbe des Peter Grimm

Lempen Puppet Theatre, Skippton, GB

Es war einmal …So beginnen alle Märchen, auch in diesem Stück. Geschichtenerzähler Peter Grimm liebt Märchen, schließlich trägt er den berühmten Namen der Märchensammler, Wilhelm und Jakob Grimm.

Sie sammelten die Geschichten und schufen damit ein wunderbares Werk zauberhafter Erzählungen. Können diese Geschichten verzaubert werden?

Auf der Bühne eine alte Holzkiste, Tampen, Sand und scheinbar angeschwemmtes Strandgut.

Der Puppenspieler erscheint auf der Bühne und spielt auf seiner Flöte eine kleine Melodie.

Mit diesem Lied wird der Zuschauer auf die Situation eingestimmt, begleitet Peter Grimm auf seinem Spaziergang und staunt mit ihm über eine Holzkiste, die wahrscheinlich angespült wurde. Neugierig betrachtet Peter Grimm die Kiste, horcht und hört tatsächlich ein winziges Geräusch. Mit  Pantomime, Mimik und Gestik gelingt es Daniel Lempen den Zuschauer zu fesseln. Die  Phantasie eines jeden kann sich frei entfalten. Endlich ist das seltsame Geschöpf  frei und kann Teil der Grimm‘schen Märchen sein.

Der Klang der Ukulele eröffnet den Märchenreigen: Rotkäppchen trifft den Wolf, doch in seinem Bauch befindet sich einen Blumenstrauß, der Froschkönig wir nicht wachgeküsst, sondern küsst den Puppenspieler, Rapunzel lässt nicht das Haar hinunter, ganz profan schneidet der Friseur ihr die Haare, der Koch bekommt eine Papiertüte als Kochmütze … und schlussendlich freut sich das Geschöpf aus der Kiste wie das Publikum bei dieser verdrehten Märchenreise dabei gewesen zu sein. Daniel Lempen ist ein toller Solospieler mit wunderbarem  kindlichem Gemüt,  ein Maestro des Puppenspiels und der einfachen Mittel! Sowohl  Kinder als auch Erwachsene waren begeistert!