Mäh

Eva Sotriffer & Max Castlunger, Südtirol

Eine Geschichte mit vielen komischen Wendungen und einem einzigen Wort: Mäh! Eine Schatzsuche! Eine Liebesgeschichte! Kaspertheater?! Ein Krimi!
Dabei fängt alles ganz harmlos an mit einem roten Mützenzipfel und einem weißen Häufchen Fell auf der Bühne. Aber dann: Auftritt Kasper! Oder ist es einfach ein junger Mann mit einer roten Zipfelmütze? Das mag jeder für sich entscheiden.
Um halbwegs bequem schlafen zu können, wäre ein Heuballen ganz gut. Der ist für diesen Helden sogar zur Hand. Doch dann nicht so bequem, wie er es sich erträumte. Heu kann halt ganz schön piksen. Und kaum hat er sich zurechtgelegt, kommt Konkurrenz ins Spiel. Die kleine Ziege weiß genau was sie möchte: leckeres Heu fressen, das unverkennbar vor ihrer Nase liegt – Mäh. Wie soll man da schlafen können? Vor allem, wenn einem noch die Traumfrau durch den Halbschlaf geistert?
Aber das bleibt nicht die einzige Störung. Die Geschichte nimmt Fahrt auf! Wer am Ende wen jagt, und wie Träume sich erfüllen oder zerschellen, das wird mit ausgezeichnetem Handpuppenspiel auf die Bühne gebracht. Jede Figur hat ihre eigenen Rhythmus, ihr eigenes Instrument, das von Max Castlunger punktgenau eingesetzt wird. Eine Maultrommel für die Ziege, eine Trommel für den Kasper und eine zarte Flöte für die Traumfrau . . .
Zeitloses Handpuppenspiel, bei dem das Zuschauen auch beim x-ten mal noch Spaß macht!